Advent-Dialogreise 2015
Was sind meine Sehnsüchte und Hoffnungen für ein liebevolles Miteinander im Advent? Wie fühle ich mich, wenn ich dir das mitteile?
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
Gemeinsam unterwegs im Liebesbrief

Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!

Drastische Bilder hören wir heute im Evangelium. Das Ende der Zeit und der Übergang zu einer vollendeten Schöpfung wird festgemacht im Bild chaotischer irdischer Zustände. Wir selbst erleben ähnliche „Zustände“, wenn wir uns verletzt fühlen, hintergangen oder enttäuscht erleben – wir sagen: „es bricht eine Welt zusammen“. Im Vers 34 wird geschildert, dass wir in Gefahr sind, die Zeichen der Zeit nicht zu erkennen. Doch diese Gefahr können wir überwinden, wenn wir wachsam und aufmerksam leben und unsere gewohnten Verhaltensmuster immer wieder reflektieren.
Lk 21, 25-28.34-36
25 Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen, und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres. 26 Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. 27 Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen.28 Wenn (all) das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe.34 Nehmt euch in Acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch nicht verwirren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht,35 (so) wie (man in) eine Falle (gerät); denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen. 36 Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt.
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!

Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!

Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
Beim Nachdenken darüber, welche Menschen für mich, für meine Lebensgeschichte bedeutsam geworden sind, fallen mir zunächst die Menschen der ersten Jahre ein: Mutter, Vater, Geschwister. Und dann die Menschen außerhalb der Familie. Alle haben Spuren in mir hinterlassen, freudige, fördernde und schmerzvolle, sogar lebensgefährdende, schöne und hässliche. Wer hat meine Begabung entdeckt und gefördert, wer hat mich enttäuscht, attackiert, missbraucht, wer war in schwerer Stunde bei mir? In wessen Leben habe ich Leid gebracht, wem bin ich beigestanden?
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!

Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
Freizeit ist Freiheit von bindenden Verpflichtungen. Sie ist arbeitsfreie Zeit. Sie steht für Erholung von den Anstrengungen beruflicher und sonstiger Obliegenheiten zur Verfügung. Und noch allgemeiner: Freizeit ist das Heraustreten aus der Mühe und der Routine des Alltags. Und Freizeit für uns – das ist wie ein Besuch auf einer Insel, die wir gemeinsam erleben und ansteuern dürfen.
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entstehen Kraftquellen der Beziehung.
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
Frühlingsgefühle sind ein inneres Fest der Freude. Sie bringen uns zum Blühen und Leuchten wie eine aufgehende Knospe.
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
In der Bibel wird uns ein Leben in Fülle zugesprochen. Was hilft uns, zu uns selbst, in unsere Mitte und damit zur Fülle zu finden? Kraftquellen sind ein Baustein für ein Leben in Fülle.
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
Gott hat sein Wort gesprochen. Er fordert unsere Antwort heraus. Die Antwort haben wir mit unserer ganzen Person zu geben. Gottes Wort und seine Wahrheit kann nicht der Gegenstand neutraler Forschung sein; die angemessene Weise der Annäherung an Gott ist die Anbetung. Nicht einen gedachten Gott sollen wir haben. Gott sagt du zu uns. Wir finden ihn nur, wenn auch wir du sagen. Wir sollen Gott gegenwärtig haben „im Gemüt, im Streben und in der Liebe“. (Meister Eckehart)
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
„Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat.“ (1. Petr 4,10)
Jede/jeder von uns hat ganz besondere Begabungen und Fähigkeiten. Zum Wohle, zur Hilfe, zur Freude und zur Bereicherung meiner Partnerin/meines Partners kann ich sie einsetzen. So ergänzen wir einander.
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
Gott schenkte uns zum Osterfest die Auferstehung. Stell dich mit deinem Partner/mit deiner Partnerin unter einen blühenden Baum und sagt einander, was in eurer Beziehung zum Blühen kommen oder wieder auferstehen soll!
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
Der achtsame Umgang mit uns selbst, miteinander im Paar, mit den Menschen unseres Umfelds und der Natur ist das Thema dieser Woche.
Im Rahmen der Reihe „Frei zum Leben“ wollen wir in dieser Dialogreise den Bereich der Sexualität in unserer Beziehung anschauen.
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
Sehnsucht, was ist das für mich und für Dich? Das Wort Sehnsucht sagt schon aus, dass wir nach etwas in unserem Leben suchen, das wir aus tiefem Herzen ersehnen. Weiterlesen „Sehnsucht“

Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
Angeregt durch das Buch der Psychiaterin Heidi Kastner aus Linz „Wut – Plädoyer für ein verpöntes Gefühl“ und ihrem Vortrag hiezu im kirchlichen Bildungshaus Puchberg bei Wels sind wir auf das Thema „Wut: ein verpöntes und geächtetes Gefühl. Wie gehen wir damit um?“ gestoßen. Sie stellt darin die Frage: Darf Wut sein?
Ja, sie soll sogar, sagt sie. In unserer Gesellschaft ist Wut geächtet und negativ bewertet. Wer dieses Gefühl immer im Zaum hält, schafft sich andere Ventile, flüchtet sich in Zynismus, beleidigt und entwertet andere, flüchtet sich in psychosomatische Erkrankungen und in chronisches Gekränktsein, sehr zum Schaden für ein gelingendes Zusammenleben in der Partnerschaft, in der Familie. Sie meint damit, dass wir Wut wahrnehmen und sie ansprechen sollen, von wem immer sie ausgeht.
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!

Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!

„Jeder bekommt seine Kindheit über den Kopf gestülpt wie einen Eimer und das, was darin war, rinnt ein ganzes Leben lang an einem herunter, da mag einer tun, was er will.“
(Heimito von Doderer)
Wir nehmen etwas mit
von unseren Herkunftsfamilien
und das nicht zu knapp
und das beide
mann und frau, du und ich
ganze rucksäcke voll schleppen wir mit
und tragen auf unserem rücken aus
was die eltern uns an mitgiften aufgeladen haben
immer wieder melden sie sich
und flüstern uns ins ohr
so geht das
nein so nicht
das war immer so, was glaubst du denn eigentlich
Wir steigen gemeinsam hinunter in unsere Keller, wo unsere Erziehungskisten stehen, und bringen durch ein Gespräch ein bisschen Licht in die Sache. Was hat mich geprägt? Was haben wir erlebt als Kinder unserer Eltern, die uns ihr Modell von Beziehung mitgegeben haben? Was haben wir übernommen, was möchten wir anders machen?
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
„Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
„Liebt einander, aber macht aus eurer Liebe keine Fessel. Lasst sie vielmehr ein wogendes Meer sein zwischen den Küsten eurer beiden Seelen.“ (Khalil Gibran: Der Prophet)
Als Symbol zum Thema stellt zwei brennende Kerzen in die Mitte. Wenn die beiden Kerzen in der Mitte symbolisch für euch als Eheleute stehen würden, welchen Abstand hätten sie dann? Stünden sie entfernt voneinander, berührten sie sich oder würden zwei Dochte auf einer Kerze brennen? Wäre eine Kerze groß und die andere klein, die eine dick und die andere dünn? Nehmt euch kurze Zeit hiefür, jeder für sich persönlich.
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
Es gibt in vielen Ehen Probleme, weil für den Mann oder die Frau die Meinung und die Bedürfnisse des Vaters, der Mutter oder anderer Menschen mehr gelten als die des Ehepartners oder der Ehepartnerin. Die Bibelstelle dazu ist bekannt: „Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau und sie werden ein Fleisch.“ (Gen 2,24).
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!