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Wochenthema Wut: ein verpöntes und geächtetes Gefühl

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Angeregt durch das Buch der Psychiaterin Heidi Kastner aus Linz „Wut – Plädoyer für ein verpöntes Gefühl“ und ihrem Vortrag hiezu im kirchlichen Bildungshaus  Puchberg bei Wels sind wir auf das Thema „Wut: ein verpöntes und geächtetes Gefühl. Wie gehen wir damit um?“ gestoßen. Sie stellt darin die Frage: Darf Wut sein?

Ja, sie soll sogar, sagt sie. In unserer Gesellschaft ist Wut geächtet und negativ bewertet. Wer dieses Gefühl immer im Zaum hält, schafft sich andere Ventile, flüchtet sich in Zynismus, beleidigt und entwertet andere, flüchtet sich in psychosomatische Erkrankungen und in chronisches Gekränktsein, sehr zum Schaden für ein gelingendes Zusammenleben in der Partnerschaft, in der Familie. Sie meint damit, dass wir Wut wahrnehmen und sie ansprechen sollen, von wem immer sie ausgeht.

– WFIM, wenn ich den Satz lese: „Wer seine Wut ständig unterdrückt, macht sich und andere unglücklich.“

– Wut, ein verpöntes Gefühl. Darf für mich Wut sein? WFIM, wenn ich dir das sage?

– Nehme ich meine Wut wahr? Wie spüre ich meine Wut? Wie gehe ich mit meiner Wut um? WFIM, wenn ich mir das bewusst mache?

– Wer beziehungsweise was macht mich wütend? WFIM, wenn ich daran denke?

– Wie wirkt sich meine und deine Wut auf unsere Beziehung aus? WFIM bei meiner Antwort?

Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!

Bild: pixabay