Fastendialogreise 2018

Was macht mich im Alltag nervös und lässt mich nicht zur Ruhe kommen? WFIM, wenn ich mir diesen Zustand vergegenwärtige?
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
Gemeinsam unterwegs im Liebesbrief

Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!

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Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!

Die 40-tägige Fastenzeit ist eine herausfordernde Zeit.
Sie ist eine Zeit,
die mich herausfordert
innezuhalten,
und mich zu besinnen,
umzukehren
und neue Wege zu suchen
nein zu sagen
und Enttäuschungen zuzulassen
Kränkungen anzunehmen
und zu vergeben und zu verzeihen
zu ertragen
nicht allen Ansprüchen gewachsen zu sein
nach dem Weinen
wieder herzhaft zu lachen
In der Fastenzeit werden wir in regelmäßigen Abständen Dialogfragen auf diesem Blog veröffentlichen, die nach folgender Struktur angeordnet sind:
Die Fastenzeit stellt eine vielfältige Herausforderung dar. Aber was ist schöner, als diese zu meistern? Sie unterstützt unsere Suche nach dem Sinn und Ziel des Lebens und reinigt unsere Beziehung zu Gott wie eine Dusche am Morgen.
Fastenzeit ist eine Zeit, sich auf Wesentliches im Leben zu konzentrieren, das sonst untergeht und nicht wahrgenommen wird:
In der Fastenzeit werden wir immer wieder zur inneren Umkehr aufgerufen, in der man den Dialog mit Gott sucht, um das wirklich Wichtige in den Blick zu nehmen. Doch Umkehr, wie macht man das? Dabei sind wir alle in unserem Leben schon oft umgekehrt – ganz konkret, freiwillig oder unfreiwillig, und haben neue Wege gesucht, haben sie gefunden und sind sie gegangen.
Als Jesus am Kreuz hing, hat Gott scheinbar zu ihm „nein“ gesagt. Dies war für ihn eine entsetzliche Enttäuschung: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“. Heute wissen wir: In diesem seinen Schmerz, den er zugelassen hat, lag Heil verborgen, das sich später entfaltet hat. Wenn wir nein sagen, gehen wir häufig vorsichtig mit dem Wörtchen nein um. Denn die anderen könnten enttäuscht oder verärgert reagieren. Wie geht es uns, wenn wir trotzdem nein sagen? Getrauen wir uns, nein zu sagen, obwohl wir damit vielleicht jemanden vergrämen und enttäuschen? Können wir die damit verbundene Enttäuschung zulassen?
Die Fastenzeit solle das Herz des Christen auf die Vergebung Gottes vorbereiten und ihn anstiften, seinerseits zu vergeben, hat Papst Franziskus in Rom während einer Messe gesagt. Verzeihen, vergeben – können wir das bei Menschen, die uns verletzt und tief gekränkt haben?
Wir sollen unsere Verletztheit nicht abschneiden, sondern sie zulassen und uns selbst bejahen, bevor wir vergeben: wir müssen uns unserer Verletztheit und der damit verbundenen Gefühle stellen und dürfen sie nicht verdrängen. Dann wird Vergebung aus ganzem Herzen möglich, weil die Vergebung aus unserem Innersten kommt.
Wir können auch an uns selbst schuldig werden, uns selber anklagen. Eine starke innere Stimme sagt uns: „ So einfach kommst Du nicht aus der Sache heraus.“ Es ist manchmal sehr schwer, sich selbst zu vergeben. Wenn wir uns jedoch nicht selbst verzeihen und ertragen, dass wir nicht allen Ansprüchen gewachsen waren: wie wollen wir dann anderen vergeben?
Nur wer sich selbst vergibt und annimmt, der kann das auch mit anderen. Wenn wir auf Gottes Ja zu uns trotz unserer Schuld und Versäumnisse vertrauen, können wir uns selbst mehr bejahen.
Wir feiern zu Ostern die Überwindung des Todes Christi und seine Auferstehung. Seinen Tod vergleichen wir mit dem Weinen, seine Auferstehung mit dem Lachen. Ohne Weinen gibt es kein Lachen und nach dem Weinen kommt das Lachen, heißt es.
Für uns selber birgt die Erkenntnis „vom Weinen zum Lachen“ die Erfahrung, dass Lebenskrisen und aussichtslose Situationen auch Auferstehungserfahrungen bereithalten können.
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!

Die gesamte Dialogreise mit noch mehr Bildern kann HIER heruntergeladen werden.
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4. Woche der Adventdialogreise – Weihnachtsfeiertage: „Ich will, was gut für dich ist“
Gottes Liebe zu uns Menschen ist in der Geburt Jesus sichtbar geworden.

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3. Woche der Adventdialogreise: „Bedingungslos lieben“
Gottes Liebe ist bedingungslos. Sie ist nicht verknüpft mit Erwartungen an den Anderen. Das zeigt uns das Wirken von Jesus und die Erzählungen der diversen Heilungen. Er hat stets gefragt: Was willst du, dass ich dir tue? Dann hat er im Sinne des Fragers gehandelt.

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2. Woche der Adventdialogreise: „Herberge suchen und geben“
Dich willkommen heißen, meint zuhören, was du willst und was du meinst und zulassen, dass du anders bist als ich. Wir sind als Mann und Frau unterschiedlich in ALLEM, was wir denken, fühlen und tun. Darum will ich mir mein eigenes Verhalten bewusst machen und mit dir suchen, was gut für dich ist, was dich glücklich macht, wobei du Geborgenheit empfinden kannst, wo du Heimat spürst.

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Bild: pixabay

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1. Woche der Adventdialogreise: „Spiritualität unserer Liebe“
Die Haltung, mit der ich etwas tue, macht unsere Spiritualität aus. Es ist egal, WAS ich tue, ob Mittagessen kochen, Müll wegräumen, Firmentermine wahrnehmen etc. Entscheidend ist, WIE ich dies alles tue: Denke ich dabei in Liebe an die, für die ich das tue? Tue ich das aus Liebe?
Unsere Berufung im Paar meint, einander zu lieben und zuzuhören, einander verstehen zu lernen und sich ohne Bevormundung zu begegnen. Ich möchte nicht, dass du eine Kopie meiner Vorstellungen wirst, sondern ich dich annehme, wie du bist.

Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!

Wir wollen in dieser Advent-Dialog-Reise der Liebe (Gott) nachspüren und wie wir unsere Liebe im Miteinander mit allen Freuden und mit unserer Unvollkommenheit konkret leben können. Jede Woche des Advents und die Weihnachtsfeiertage haben ein übergeordnetes Thema.
1. Adventwoche (3.-9-12.): Spiritualität unserer Liebe
2. Adventwoche (10.-16.12.): Herberge suchen und geben
3. Adventwoche (17.-23.12.): Bedingungslos lieben
4. Weihnachtsfeiertage (24.-26.12.): Ich will, was gut für dich ist
Gerti Straßbauer, Friederike & Dieter Haider
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Unser Kind hat gerade den Kindergarten oder die Schule begonnen. Diese Zeit ist auch für uns als Eltern eine große Herausforderung. Daher die folgende Mini-Dialogreise im September.
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!

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Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!
Ich darf zu mir stehen
zu meinen Möglichkeiten
und zu meinen Grenzen;
zu meinen Gedanken
und zu meinen Fantasien;
zu meinen Stärken
und zu meinen Schwächen;
zu meinen Wünschen
und zu meinen Bedürfnissen;
zu meinen Sehnsüchten
und zu meinen Visionen.Ich muss zu mir stehen,
damit ich bestehen
und weitergehen kann.(Max Feigenwinter)
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!

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Verschiedenheit ist ebenso Teil einer Beziehung wie Ähnlichkeit. Es ist wichtig, das eine vom anderen zu unterscheiden. Ähnlichkeit im Sinne gemeinsamer Wertevorstellungen, einer gemeinsamen Beziehungsvision und weiteren Aspekten bildet das Verbindende zwischen uns und dem anderen. Verschiedenheit im Sinne unterschiedlichen Temperaments und Interessen und anderem mehr ist der Motor für unsere Entwicklung und schützt die Beziehung davor, zu erstarren. Diese Dialogreise möchte bewusst machen, wie wertvoll und bereichernd die Unterschiedlichkeit in unserer Beziehung sein kann.
Es ist normal, verschieden zu sein. Mit Verschiedenheit in der Ehe gelassen und liebevoll zu leben, ist möglich. WFIM, wenn ich diese Sätze höre?
Viel Freude beim Schreiben und Austauschen!

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